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Stadtteilgruppe
Wiesbaden-Schierstein

Maßnahmen gegen lebensgefährliche Bahnüberquerungen

Antrag zur Sitzung des Ortsbeirats am 12.07.2006

SchleichwegDer Ortsbeirat bittet den Magistrat, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und eventuell weiteren Zuständigen sofort dafür zu sorgen, dass der Schleichweg über die Schienen zwischen Schönaustraße und Alfred-Schumann-Straße durch geeignete Maßnahmen möglichst wirkungsvoll versperrt wird.

Begründung:

Statt der Fußgängerunterführung unter der Bahn zwischen Schönaustraße und Alfred-Schumann-Straße benutzen speziell Jugendliche vermehrt den direkten Weg über die Gleise. Dies wird begünstigt durch entsprechende Lücken in der bisherigen Hecke, so dass sich bereits ein deutlich sichtbarer Trampelpfad gebildet hat, der diese lebensgefährlichen Unsitte erleichtert.


Bemerkungen:

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Am 18.10.2006 ging dann ein Schreiben des Stadtrats Prof. Pös in der Ortsverwaltung ein, in dem uns eine Stellungnahme der Deutschen Bahn Netz AG zur Kenntnis übersandt wurde. Dort wird betont, dass es keine Verpflichtung der Bahn gibt, „Eisenbahngelände einzufrieden“. Außerdem wird auf bestehende Möglichkeiten hingewiesen, das Bahngelände legal zu überqueren.

Da diese Einstellung das Problem nicht löst, haben wir in einem weiteren Brief das zuständige Dezernat gebeten, nicht nur Schreiben weiterzuleiten, sondern aktiv nach einer Lösung zu suchen, bevor sich eventuell ein folgenschwerer Unfall ereignet.

Darauf erhielten wir einen Brief, in dem uns Prof. Pös am 24.11.2006 zusicherte, die Lücke mit einem Maschendrahtzaun schließen zu lassen. Das ist inzwischen geschehen.

Erstellt: 11.06.2006, letzte Änderung: 29.11.2007, Autor: W.Richters, © 2000