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Stadtteilgruppe
Wiesbaden-Schierstein

Wasserpflanzen im Schiersteiner Hafen

Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Sitzung des Ortsbeirats am 26.08.2010

Der Magistrat wird gebeten, das Umweltamt mit der Untersuchung zu beauftragen, warum sich seit dem vergangenen Jahr 2009 das Wachstum der Wasserpflanzen im Schiersteiner Hafen erheblich verstärkt hat, so dass inzwischen Mäharbeiten notwendig sind, um den Wassersport im Hafen zu gewährleisten.

Begründung:

Seit dem letzten Jahr ist ein erheblich verstärktes Wachstum der Wasserpflanzen im Hafen zu beobachten. Inzwischen müssen die Vereine, insbesondere in den Uferbereichen, die Pflanzen abmähen, um weiterhin Wassersport treiben zu können. Da dieses Verfahren nur die Auswirkungen, nicht jedoch die Ursache bekämpft, ist es notwendig zu erfahren, wodurch dieses verstärkte Wachstum verursacht wird und wie dem zu begegnen ist.

Durch das Abmähen der Pflanzen entstehen den Wassersportvereinen erhebliche Unkosten, die sie auf Dauer so nicht tragen können.

Die Vereine sind bereit, im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Untersuchung mitzuwirken.


Bemerkungen:

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Inzwischen wurde eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Umweltamtes eingerichtet, die sich mit der Problematik beschäftigt. Aus Sicht des Umweltamtes ist das Pflanzenwachstum eine eher positive Entwicklung, weil es sich um heimische, ungiftige Pflanzen handelt, die dazu beitragen, Phosphate und andere unerwünschte Ablagerungen im Hafenbecken abzubauen. Außerdem wird dadurch die Ausbreitung der giftigen Blaualgen erschwert oder gar verhindert, die in den Jahren zuvor ein großen Problem waren.

Die Untersuchungen laufen noch weiter; aber derzeit sieht es so aus, als ob es keine wirkliche Alternative zum Mähen und Kompostieren der Pflanzen gibt.

Erstellt: 16.08.2010, letzte Änderung: 16.02.2011, Autor: W.Richters, © 2000